Mittwoch, 6. Oktober 2010

Words to live by

Tokyos Yamanote Linie 2009
Man lachte als er den Zug betrat
Wohin willst du gehen? Wohin?
Warum gehst du weg? Und wie wird es da?
Er zog die Schultern hoch und sagt:
Erst einmal scheiß auf den Sinn
Ich gehe jetzt erstmal los
Dann weiß ich wo ich bin

Turbostaat - Oz Antep

Nagel auf Kopf, und so! Zumindest was mein Entscheidungshandling angeht.
Wozu vorher groß angstvoll die Situation analysieren, einfach mal machen und schaun wies wird. Und man braucht auch nicht immer nen Grund für irgendwas.

OMNOMNOM!

Ist im Türkeiurlaub 2009 entstanden, die beiden sind die Bucht abgegondelt und haben an jedem Boot gehalten und Crepes mit Nutella und Bananen vertickt.
Ich liebe diese Crepes, die die Türken machen. :D

Montag, 22. März 2010

Live from Japan, Part 2

Lessons Learned Project, DASPO:
1. Die Japaner bleiben die unangefochtenen Könige des Parkbaus. Schildkröten im Teich zählen hierbei 0,9 Chuck Norris auf der Qualitätsskala.
2. Überall sind unerklärliche Notrufsäulen aufgestellt. Vermutlich von Aliens, die die Welt retten würden, wenn nur jemand den Rufknopf drücken würde. Leider haben sie die Rechnung ohne die Japaner gemacht, die trauen sich nicht. Wir übrigens auch nicht. x)
3. Roppongi ist eine einzige Botschaft.
4. Roppongi existiert bald nicht mehr.
5. Weil Roppongi dann Teil eines 2km Sicherheitskorridors um die Amerikanische Botschaft wird, sämtliche Zugänge und anliegende Häuser werden ersatzlos mit Hescos vollgestellt.
6. In Japan kann man, ohne es zu merken, mal eben locker flockig 15 Kilometer platt machen.

Um 6.30 Uhr von der inneren Uhr aus dem Bett geworfen, machten Uko und ich uns gegen 7 in der Früh auf den Weg Richtung Roppongi. Oder eher: auf den Weg, einen Ort zu finden, der genügend Geld ausspuckt, um nach Roppongi zu kommen. Erstmal gings zu 7eleven, die ham das EC-Karten-Programm eingestellt. Na Klasse. Dann weiter zur japanischen Bank, die hatte zu.
Daraufhin ging es (in Ermangelung besserer Ideen) zur Taisho-Universität, wo ich letztes Jahr ein Sprach- und Kulturprogramm mitgemacht hatte. Nach einer Runde Nostalgie hatte dann auch die japanische Bank auf. Dafür war dann kein Geld aufm Konto, Scheißdreck! -.-

Naja, Uko bekam wenigstens welches, also pasmo-Karte (mit der kann man in diesem Land geilerweise so ziemlich ALLES bezahlen, was der Mensch so braucht) aufgeladen, und mit der Ubahn nach Roppongi. Oder eher: spontan in die falsche Richtung. xD War aber egal, weil wir sowieso auf ner Ringlinie unterwegs waren und somit früher oder später nach Roppongi kamen. Zitat des Tages: "Cool, da bekomm ich wenigstens was von der Stadt zu sehen!"

In Roppongi haben wir dann erstmal die Polizei in den Wahnsinn getrieben mit der Frage, wo denn die deutsche Botschaft zu finden sei. Dazu sei gesagt, dass sich in Roppongi fast alle Ländervertretungen Japans befinden. (die lustigste davon die von Mikronesien, die kommt auf 1 Etage eines kleinen Gebäudes unter, zwischen einer Arztpraxis und einer IT-Schmiede)
Nach einer längeren Odysee fanden wir dann auch endlich die deutsche Vertretung und waren plötzlich zurück auf deutscher Erde. Ziemlich cool eigtl. wär die deutsche Botschaft nur nicht insgesamt ziemlich langweilig gewesen.
Also machten wir uns wieder auf den Weg, diesmal um was zu essen zu suchen...
Was sich wieder als schwierig heraus stellte, besonders, als wir vorm Tokyo Tower standen und IMMER NOCH NICHTS zu Futtern gefunden hatten, da doch tatsächlich Feiertag war. (an Feiertagen hat zwar sonst jeder Kackladen auf, aber die Restaurants sind so gut wie alle dicht) Kurz darauf wurde unsere Suche aber mit Glück beschieden und wir bekamen doch was zwischen die Rippen. Als wir dann auch noch die Bahnstation von Roppongi und den dazugehörigen, international ausgerichteten Softbank-Laden fanden (Roppongi hat so ziemlich alles, was der Ausländer braucht... oder eher: Roppongi ist der einzige Ort, wo auch Ausländer berücksichtigt und mit Wichtigem versorgt werden) und ich dort meinem Handy eine neue SIM samt Email beschaffen konnte, waren wir wieder glücklich. (und ich endlich wieder ein ganzer Mensch, ohne Keitai-Email ist man in Japan nur ein Halber)
Erschöpft kehrten wir danach in unser Hotel in Ikebukuro zurück und plätteten mit unseren neugewonnenen Mitbewohnern (wir hausen in einem Kabuff mit 4 Stockbetten) ein paar Bier. Eigentlich ganz angenehme Menschen, die Jungs. Vor allem Tobias, der australische Designer, der in Amsterdam fertig studieren will.
Am nächsten Tag gings dann nach Shinjuku, aber das kommt dann im 3ten Post.

Bis denne,

Jan out

Update: Ich plane, weitere Bilder in Picasa-Galerien zu veröffentlichen. Die Bilder in die Beiträge selbst zu packen ist mir zu viel Gefriemel. xD